Projekt: Bregenzer Festspiele 2010

Ein kühler Sommer, ein sehr gut besuchtes Spiel auf dem See, ein
gefeierter Schwerpunkt: so lassen sich die Bregenzer Festspiele 2010
kurz zusammenfassen. Giuseppe Verdis monumentale Oper "Aida"
wurde in den beiden Sommern 2009/10 erstmals auf der Bregenzer
Seebühne gespielt, ohne Pyramiden, dafür mit blauen Füssen und
riesigen Kränen.

Mit 348.212 Besuchern in zwei Jahren erwies sich "Aida" als bestbesuchtes
Spiel auf dem See in der Geschichte des Festivals. Als beeindruckener Erfolg
hat sich auch der Schwerpunkt rund um die Werke des vergessenen polnisch-
russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg erwiesen: Das Publikum kam in
Scharen, die Kritik war begeistert. Weinbergs Oper "Die Passagierin" gelangte
am 21. Juli 2010 in Bregenz zur Premiere. Das Werk rund um die Beziehung
einer ehemaligen SS-Aufseherin und einer Auschwitz-Gefangenen habe
eindrucksvoll gezeigt, wie ein vermeintlich "schwieriges" Werk zum Publikums-
magneten werden könne, so Festspielintendant David Pountney. Ergänzt wurde
das Festspielprogramm von einem Weinberg-Symposium, neuen Programm-
schienen wie der Filmwoche und Musik&Poesie, Schauspiel, Kunst aus der Zeit,
Orchesterkonzerten, cross culture u.v.m. Mit einer Gesamtauslastung von
87% konnten die Bregenzer Festspiele ihre Festspielsaison am 22. August 2010
erfolgreich abschliessen. feldmann05 unterstützte die Pressearbeit des
Festivals einmal mehr deutschlandweit.

Home
www.bregenzerfestspiele.com
Der Bodensee war grandiose Kulisse und
integraler Bestandteil der "Aida"-Inszenierung:
viele Auftrittsorte für Sänger und Darsteller
lagen nicht nur am, sondern auch im Wasser.
Foto: Bregenzer Festspiele / andereart
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