Projekt: Theater Kosmos / Spielzeit 2013

In diesem Jahr standen im Theater Kosmos zwei Uraufführungen
und zwei österreichische Erstaufführungen auf dem Programm.
Den Start machte im März die österreichische Erstaufführung von
"Muttersprache Mameloschn" der jungen, in Russland geborenen
Autorin Marianna Salzmann. Ein unterhaltsames und schlagfertiges
Stück über drei jüdische Frauen.

Im Mai gelangte das Werk einer weiteren jungen Dramatikerin auf die
Bühne: "Seymour" von Anne Lepper ist eine schräge Parabel über fünf dicke
Kinder, die in ein Heim in die Berge abgeschoben wurden. Ein besonderes
Highlight war das Theaterfestival, das von 24. Juni bis 1. Juli 2013 im
Theater Kosmos stattfand. Als Auftakt einer neu gegründeten Theater-
allianz mit dem Schauspielhaus Wien, dem Theater Phönix Linz, dem
Schauspielhaus Salzburg, dem klagenfurter ensemble und dem Theater
Kosmos zeigten die fünf Häuser beim Theaterfestival in Bregenz jeweils
eine Produktion. Die Theater wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten,
ausgewählte zeitgenössische Produktionen austauschen und sich
österreichweit vernetzen. Im Herbst brachte der Kosmos-Spielplan zwei
weitere Uraufführungen auf die Bühne: die erste stammte vom jungen
Bregenzer Max Lang. Er hat mit "Das Reich der Mitte" ein Theaterstück
geschrieben, für das er 2012 das Wiener Dramatikerstipendium erhielt.
Die zweite Uraufführung stammte von Thomas A. Welte. Dem jungen
Vorarlberger Autor gelang mit dem Werk "Das Verhör" ein spannender
Theaterkrimi vor dem Hintergrund der Nachkriegsgeschichte Vorarlbergs.
feldmann05 betreute die Pressearbeit für das Theater Kosmos auch in
diesem Jahr.

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www.theaterkosmos.at
Die Uraufführung des Werkes "Das Reich der
Mitte" von Max Lang gelangte im Herbst auf die
Kosmos-Bühne, als Protagonisten waren Günter
Baumann und Benedikt Uy zu sehen.
Foto: Gerhard Kresser / Theater Kosmos
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